Oettingen auf dem Weg zur Fairtrade-Town

Update vom 15.11.2017:

Am Samstag 02.12.17 um 17 Uhr  wird der Stadt Oettingen offiziell der Titel „Fairtrade-Stadt“ Oettingen durch den Ehrenbeauftragten von Transfair e.V. (Fairtrade Deutschland) verliehen. Zu dieser Feierstunde auf der Bühne des Oettinger Christkindlesmarktes laden wir Sie herzlich ein.

 

Oettingen auf dem Weg zur Fairtrade-Town

 

 

Fair trade also fairer Handel ist heute so aktuell wie nie. Von dem was die Verbraucher für Schokolade, Kaffee, Tee, Kleidung etc. bezahlen, bekommen die Erzeuger nur einen verschwindend geringen Teil. Ganz anders sieht es beim fairen Handel aus. Mindestpreise , langfristige Handelsbeziehungen, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, soziales Engagement in diesen Regionen und Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit ermöglichen den Produzenten, sich selbst aus der Armut zu befreien und ein selbstbestimmtes Leben vor Ort zu führen.

 

Etwa 2.000 Fairtrade-Towns gibt es weltweit in über 28 Ländern, die Fairtrade-Towns Kampagne startete bereits im Jahr 2.000 in Großbritannien.

 

Nun macht sich auch Oettingen auf den Weg zur Fairtrade-Town, möchte dieses Ziel 2017 erreichen und damit soziale Verantwortung übernehmen und Vorbild für die Bürgerinnen und Bürger und die Region sein.

 

Ein entsprechender Stadtratsbeschluss erfolgte im Dezember 2016. Damit verpflichtet sich die Stadt Oettingen bei städtischen Veranstaltungen wie z.B. Empfängen, Ehrungen, Besprechungen, in Präsentkörben etc. fair gehandelte Produkte zu verwenden.

 

Eine weitere Voraussetzung ist die Gründung einer Steuerungsgruppe, diese besteht momentan aus vier Mitgliedern, vertreten sind die Stadtverwaltung, „Soziale Stadt“, der Weltladen Nördlingen und die Werbegemeinschaft Oettingen.

 

Je nach Einwohnerzahl der Stadt gibt es weitere Anforderungen, die für eine Bewerbung erforderlich sind. So müssen in Oettingen 3 Geschäfte mindestens zwei Fairtrade-Produkte anbieten und 2 Gastronomen mit mindestens 2 Angeboten dabei sein (wie Kaffee, Tee, Trinkschokolade, Zucker, Orangensaft...). Eine Schule, eine Kirche und ein Verein sollen jährlich mindestens eine Aktion zum Thema Fairtrade durchführen und bei Veranstaltungen oder Sitzungen Fairtrade-Produkte anbieten.

 

Wir waren bei unserer Recherche sehr positiv überrascht von der durchweg positiven Resonanz. So gibt es bereits einige Geschäfte, wie den Naturkostladen Dinkelmeyer, den Holunderhof Lohe, den Grünen Leicht Sinn (mit fair gehandelten Rosen) und EDEKA Däubler mit entsprechenden Produkten.

Auch bei den Gastronomen gab es ein gutes Feedback - alle drei der bisher Angefragten sind bereit, ab 2017 mindestens 2 Produkte in ihre Karte aufzunehmen.

Beide Kirchen, der TSV als größter Verein der Stadt und das Albrecht-Ernst-Gymnasium haben bereits grünes Licht gegeben und werden 2017 starten. In anderen Gremien wird das Thema demnächst behandelt.

 

Der Weltladen Nördlingen hat seine Unterstützung signalisiert, sowohl in beratender und praktischer Hinsicht, als auch mit Vorträgen zu diesem Thema. Also ... machen wir uns auf den Weg!

Weitere Informationen bekommen Sie bei der Quartiermanagerin „Soziale Stadt“ Sabine Koloska

 

Fairtrade Steuerungsgruppe

 

vorne v.l.n.r. Heidi Holzmann - Welt Laden Nördlingen, Anke Eisenbarth-Wessel - Werbegemeinschaft Oettingen

hinten v.l.n.r. Birgitt Mayer - Stadtverwaltung Oettingen, Sabine Koloska „Soziale Stadt"

 

Hier eine Liste der aktuellen Anbieter in Oettingen und Umgebung:

Geschäfte, die Fairtrade - Produkte anbieten

Grüner Leicht Sinn (Rosen)

Blumen Krippner (Rosen)

Element Haar by Isabella (Schmuck)

Holunderhof Lohe

EDEKA Däubler

Feinkost Christ

LIDL Oettingen

Mode Hölderle

St. Michaels Apotheke

Restaurants, die mindestens 2 Fairtrade - Produkte anbieten

Weinstube (Tees und Zucker)

Gasthof zur Post

Tagescafe Rosenbäckerei

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